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Rzeczpospolita: Frühstück mit Hitler

PR dla Zagranicy
Kamila Lutostańska Kamila Lutostańska 13.06.2018 13:48
Hitler, Stalin und Pol Pot seien die einzigen Konkurrenten Kims in Sachen Konzentrationslager.
Photo: pixabay.com/Creative Commons Public Domain CC0

Rzeczpospolita: Frühstück mit Hitler
Trump vergaß, dass er mit einem gefährlichen Führer des Totalitarismus sprach, dessen Hände mit dem Blut sogar seiner eigene Familie durchtränkt sind, schreibt der Chefredakteur der konservativen Zeitung und fügt hinzu, dass er gleichzeitig die Bemühungen der amerikanischen Regierung um das Denuklearisierungsprogramm der koreanischen Halbinsel oder die Liquidierung eines der gefährlichsten Konfliktzentren der Welt nicht unterschätze. Die Geschichte, aber auch die Logik der Politik des Regimes beweise allerdings, dass es unmöglich ist, Nord Korea zu glauben, davon ist Chrabota überzeugt und fügt hinzu, dass Nord Korea nur durch seine Atomwaffen gefährlich sei. Der Chefredakteur der Wochenzeitung ist aber vor allem überrascht von Donald Trumps aufmerksamer Haltung gegenüber Kim Dzong Un. Trump scheint vergessen zu haben, dass er mit einem gefährlichen Führer des Totalitarismus spricht, erinnert er. Die brutalsten Exekutionen finden in Nordkorea statt, schreibt er, und Hitler, Stalin und Pol Pot seien die einzigen Konkurrenten Kims in Sachen Konzentrationslager. "Wieso sprach Trump also über einen fähigen Politiker und einen Führer, der sein Land liebt", fragt Chrabota und stellt fest, dass Trump offenbar ein Liebhaber starker Menschen sei. In diesem Sinne beeindrucke Kim Jong Un ihn einfach. Außerdem möchte er als derjenige, der Kim gebändigt hat, in die Geschichte eingehen, lesen wir in der Rzeczpospolita. Chrabota geht sogar noch einen Schritt weiter und wirft Trump als Fazit vor, dass wenn er eine Chance hätte, mit Hitler zu frühstücken, hätte er das sicherlich auch getan, nur unglücklicherweise für ihn ist dieser schon tot.
Rzeczpospolita: Großer Krieg während der Weltmeisterschaft?
Kiew und Moskau beschuldigen sich gegenseitig, Provokationen im Donbas vorzubereiten, behauptet der weißrussische Journalist, Ruslan Szoszyn, in der Rzeczpospolita. Im Donbas donnert ihm nach die Artillerie immer noch und es gibt keine Anzeichen dafür, dass es aus dieser Sackgasse irgendwann einen Ausweg gibt, schreibt Szoszyn. Letzte Woche hat Wladimir Putin auf die Fragen russischer Bürger während einer traditionellen und gut manipulierten Telekonferenz geantwortet. Eine der dort gestellten Fragen hat in Kiew Besorgnis ausgelöst, bemerkt der Author. Die Frage wurde von dem bekannten russischen Schriftsteller Zachar Prilepin gefragt, der derzeit im Donbass auf der Seite der pro-russischen Separatisten kämpft. Er sagte Putin, dass die Ukraine eine große Offensive vorbereitet, die während der WM in Russland beginnen soll und fragte, wie der Kreml darauf reagieren werde, berichtet Szoszyn. Der russische Führer habe ihn daraufhin versichert, dass "Russland die Republiken von Donbas nicht verlassen wird", und die mögliche Offensive "schmerzliche Folgen für den ukrainischen Staat haben wird". Dies sei ein gefährliches Signal, dass Russland in naher Zukunft eine Provokation anstacheln und die Ukraine dafür beschuldigen könnte, erklären Szoszyn nach ukrainische Militärkreise. Ein russischer Politikwissenschaftler, Sergej Markow, der eng mit dem Kreml verbunden ist, teilte der Rzeczpospolita mit, dass die nächsten Verhandlungen in Berlin den Krieg in Großformat stoppen könnten. Markow, lesen wir am Schluss, wirft Kiew vor, eine Provokation im Donbass vorzubereiten, um einen Boykott der WM herbei-zuführen.
George Friedman: Wenn Russland und Deutschland schwach werden, kann Polen zum Zentrum wirtschaftlicher Entwicklung werden
Der amerikanische Politikwissenschaftler und Gründer des Think Tanks Stratfor, George Friedman, hat in einem Interview mit "Polska The Times" über die internationalen Entwicklungsperspektiven in Europa und in der Welt gesprochen. "Je länger der Frieden dauert, desto wahrscheinlicher ist der Krieg", behauptet der Politologe. Europa wird ihm nach auch in Zukunft an Bedeutung verlieren. Friedman glaubt, dass unser Kontinent nie in der Lage war, Frieden zu sichern. Im Gespräch wurde auch der Zukunft Russlands viel Platz gewidmet, das seiner Meinung nach immer schwächer wird und heute alle Fehler der späten UdSSR wiederholt. Darüber hinaus sieht Friedman Russland als ein großes ineffizientes Land, das von Ölpreisen abhängig ist. Friedman betont, dass die Russen derzeit anderen Ländern nichts anzubieten haben. In den 1960er Jahren könnten sie zumindest eine erhebliche finanzielle Unterstützung leisten, erklärt der Politologe der "Polska The Times" und fügt hinzu, dass Russland heute ein Land der Dritten Welt sei, das nur dank des Exports natürlicher Ressourcen zu Preisen, die es nicht kontrolliert, erhalten bleibt. Und das bedeute, dass Moskau seine Zukunft nicht kontrolliert, argumentiert der Gründer des Think Tanks Stratfor. Der Amerikaner bemerkt jedoch die kontinuierliche Entwicklung Polens, das sich sehr schnell entwickelt. "Wenn Russland zusammenbricht, wäre das für Polen von großem Vorteil", glaubt der Politologe. Seiner Ansicht nach wird es im Fall der Zerschlagung Russlands und einer Krisensituation in Deutschland Raum geben, den Polen als das größte Land der Region füllen könnte. Die Zusammenarbeit im Dreieck: USA - Rumänien - Polen, könnte Warschau zu einem wichtigen Spieler machen, stellt Friedman am Ende seines Interviews für die polnische Ausgabe der britischen Tageszeitung fest.

Rzeczpospolita: Frühstück mit Hitler

Trump vergaß, dass er mit einem gefährlichen Führer des Totalitarismus sprach, dessen Hände mit dem Blut sogar seiner eigenen Familie durchtränkt sind, schreibt der Chefredakteur der konservativen Zeitung Bosusław Chrabota und fügt hinzu, dass er gleichzeitig die Bemühungen der amerikanischen Regierung um das Denuklearisierungsprogramm der koreanischen Halbinsel oder die Liquidierung eines der gefährlichsten Konfliktzentren der Welt nicht unterschätze. Die Geschichte, aber auch die Logik der Politik des Regimes beweise allerdings, dass es unmöglich ist, Nord Korea zu glauben, davon ist Chrabota überzeugt und fügt hinzu, dass Nord Korea nur durch seine Atomwaffen gefährlich sei. Der Chefredakteur der Zeitung ist aber vor allem überrascht von Donald Trumps aufmerksamer Haltung gegenüber Kim Dzong Un.

Die brutalsten Exekutionen finden in Nordkorea statt, schreibt Chrabota, und Hitler, Stalin und Pol Pot seien die einzigen Konkurrenten Kims in Sachen Konzentrationslager. "Wieso sprach Trump also über einen fähigen Politiker und einen Führer, der sein Land liebt", fragt Chrabota und stellt fest, dass Trump offenbar ein Liebhaber starker Menschen sei. In diesem Sinne beeindrucke Kim Jong Un ihn einfach. Außerdem möchte er als derjenige, der Kim gebändigt hat, in die Geschichte eingehen, lesen wir in der Rzeczpospolita. Chrabota geht sogar noch einen Schritt weiter und wirft Trump als Fazit vor, dass wenn er eine Chance hätte, mit Hitler zu frühstücken, hätte er das sicherlich auch getan, nur unglücklicherweise für ihn ist dieser schon tot.


Rzeczpospolita: Großer Krieg während der Weltmeisterschaft?

Kiew und Moskau beschuldigen sich gegenseitig, Provokationen im Donbas vorzubereiten, behauptet der weißrussische Journalist, Ruslan Szoszyn, in der Rzeczpospolita. Im Donbas donnert ihm nach die Artillerie immer noch und es gibt keine Anzeichen dafür, dass es aus dieser Sackgasse irgendwann einen Ausweg gibt, schreibt Szoszyn. Letzte Woche hat Wladimir Putin auf die Fragen russischer Bürger während einer traditionellen und gut manipulierten Telekonferenz geantwortet. Eine der dort gestellten Fragen hat in Kiew Besorgnis ausgelöst, bemerkt der Author. Die Frage wurde von dem bekannten russischen Schriftsteller Zachar Prilepin gefragt, der derzeit im Donbass auf der Seite der pro-russischen Separatisten kämpft. Er sagte Putin, dass die Ukraine eine große Offensive vorbereitet, die während der WM in Russland beginnen soll und fragte, wie der Kreml darauf reagieren werde, berichtet Szoszyn. Der russische Führer habe ihn daraufhin versichert, dass "Russland die Republiken von Donbas nicht verlassen wird", und die mögliche Offensive "schmerzliche Folgen für den ukrainischen Staat haben wird".

Dies sei ein gefährliches Signal, dass Russland in naher Zukunft eine Provokation anstacheln und die Ukraine dafür beschuldigen könnte, erklären Szoszyn nach ukrainische Militärkreise. Ein russischer Politikwissenschaftler, Sergej Markow, der eng mit dem Kreml verbunden ist, teilte der Rzeczpospolita mit, dass die nächsten Verhandlungen in Berlin den Krieg in Großformat stoppen könnten. Markow, lesen wir am Schluss, wirft Kiew vor, eine Provokation im Donbass vorzubereiten, um einen Boykott der WM herbei-zuführen.

Polska the Times: George Friedman: Wenn Russland und Deutschland schwach werden, kann Polen zum Zentrum wirtschaftlicher Entwicklung werden

Der amerikanische Politikwissenschaftler und Gründer des Think Tanks Stratfor, George Friedman, hat in einem Interview mit "Polska The Times" über die internationalen Entwicklungsperspektiven in Europa und in der Welt gesprochen. "Je länger der Frieden dauert, desto wahrscheinlicher ist der Krieg", behauptet der Politologe. Europa wird ihm nach auch in Zukunft an Bedeutung verlieren. Friedman glaubt, dass unser Kontinent nie in der Lage war, Frieden zu sichern. Im Gespräch wurde auch der Zukunft Russlands viel Platz gewidmet, das seiner Meinung nach immer schwächer wird und heute alle Fehler der späten UdSSR wiederholt. Darüber hinaus sieht Friedman Russland als ein großes ineffizientes Land, das von Ölpreisen abhängig ist. Friedman betont, dass die Russen derzeit anderen Ländern nichts anzubieten haben. In den 1960er Jahren konnten sie zumindest eine erhebliche finanzielle Unterstützung leisten, erklärt der Politologe der "Polska The Times" und fügt hinzu, dass Russland heute ein Land der Dritten Welt sei, das nur dank des Exports natürlicher Ressourcen zu Preisen, die es nicht kontrolliert, erhalten bleibt. Und das bedeute, dass Moskau seine Zukunft nicht kontrolliert, argumentiert der Gründer des Think Tanks Stratfor.

Der Amerikaner bemerkt jedoch die kontinuierliche Entwicklung Polens, das sich sehr schnell entwickelt. "Wenn Russland zusammenbricht, wäre das für Polen von großem Vorteil", glaubt der Politologe. Seiner Ansicht nach wird es im Fall der Zerschlagung Russlands und einer Krisensituation in Deutschland Raum geben, den Polen als das größte Land der Region füllen könnte. Die Zusammenarbeit im Dreieck: USA - Rumänien - Polen, könnte Warschau zu einem wichtigen Spieler machen, stellt Friedman am Ende seines Interviews für die polnische Ausgabe der britischen Tageszeitung fest.

ps

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