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Rentengespräche zwischen Donald Tusk und Opposition

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 21.02.2012 12:05
Tusk warb diesmal bei der PiS-Partei für seine Rentenreform. Erfolglos.
PAP/Tomasz GzellPAP/Tomasz Gzell

Donald Tusk wirbt bei der Opposition für seine geplante Rentenreform. Der polnische Premierminister hat sich heute Morgen mit Vertretern der größten Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit PiS getroffen. Bei den Gesprächen ging es vor allem um den Kernpunkt der Reform, die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre.

PiS-Politiker hatten die Reformpläne Tusks im Vorfeld stark kritisiert, der Vorsitzende der Partei Jaroslaw Kaczynski nahm aus Protest gegen die Reform gar nicht erst an dem Treffen teil. Laut dem PiS-Sprecher Adam Hofman hält die Partei auch nach dem Treffen an ihrer Kritik fest: "Gespräche sind immer sinnvoll, aber wir wollen diese schlechten Reformpläne in ihrer jetzigen Form verhindern. Die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre ist nicht hinnehmbar. Wir werden noch heute unser eigenes Gegenprojekt vorschlagen."

In den Vergangenen Tagen hatte sich Tusk auch mit Vertretern seines Koalitionspartners, der Bauernpartei PSL, und der übrigen Oppositionsparteien im Sejm getroffen.

Die geplante Reform sieht vor, das Rentenalter für Frauen und Männer schrittweise auf 67 Jahre anzuheben. Ab 2013 soll die Lebensarbeitszeit alle vier Monate um einen Monat verlängert werden.

IAR/pap/fz/adn

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