Logo Polskiego Radia
Print

Zahl der Kältetoten steigt auf über 20

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 01.02.2012 12:18
Auch in der vergangenen Nacht haben die eisigen Temperaturen in Polen wieder Opfer gefordert.

Warschau/Warszawa. Bei Rekordtemperaturen im zweistelligen Minusbereich sind in der vergangenen Nacht laut Polizeiangaben mindesten sieben Menschen erfroren.

Nach einer großangelegten Suchaktion wurden am Vormittag zwei vermisste Angler am Sniardwy-See in Masuren tot aufgefunden. Damit ist die Zahl der Kälte-Toten, die den eisigen Temperaturen der vergangenen Tage zum Opfer gefallen sind, auf über 20 gestiegen. Laut Polizeiangaben handelt es sich bei den meisten der Opfer um Obdachlose. Die Eiseskälte sei aber auch besonders für ältere Menschen eine Gefahr, sagte der Polizeisprecher Mariusz Sokolowski: „Unter den 20 Opfern ist auch eine 80-jährige Frau, die während des Nachhausewegs an Unterkühlung gestorben ist.“

Mit einem Ende der der Eiseskälte ist laut Wetterprognosen frühestens ab Mitte nächster Woche zu rechnen. In den kommenden zwei Nächten kann die Temperatur sogar auf bis zu -30 Grad fallen.

IAR/pap/fz

tags:
Print
Copyright © Polskie Radio S.A