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EU-Parlament stimmt für Urheberrechtsreform

PR dla Zagranicy
Kamila Lutostańska Kamila Lutostańska 14.09.2018 11:05
Das Europäische Parlament hat den Richtlinienentwurf zum Urheberrecht im Internet unterstützt. EU-Abgeordnete der Bürgerplattform stimmten dafür, Abgeordnete der Recht und Gerechtigkeit stimmten dagegen.
Parlament Europejski. Siedziba w StrasburguParlament Europejski. Siedziba w StrasburguPixabay/CC0 License/mcruetten

Das Europäische Parlament hat den Richtlinienentwurf zum Urheberrecht im Internet unterstützt. EU-Abgeordnete der Bürgerplattform stimmten dafuer, Abgeordnete der Recht und Gerechtigkeit stimmten dagegen.
Onet.pl: EU-Parlament stimmt für Urheberrechtsreform. PO stimmt dafür, PiS dagegen
Heute befassen ich alle polnischen Medien mit der EU-Debatte zum Urheberrecht und der Stellungnahme polnischer Parteien zum Streitpunkt. Die neue Richtlinie soll die Regeln für die Veröffentlichung und Überwachung von Inhalten im Internet ändern. Die neuen Richtlinien waren seit Anfang an umstritten, schreibt das Online-Blatt Onet.pl. Gegner dieser Regelungen warnen demnach vor Online-Zensur und dem Ende der Online-Freiheit, doch die Befürworter weisen darauf hin, dass Gesetzesänderungen notwendig sind, um die Urheber zu schützen und die Gesetzgebung der Realität anzupassen. Die EU-Abstimmung war der zweite Ansatz zur Gesetzesänderungen. Diesmal wurde eine Mehrheit für den Vorschlag gefunden, vor allem dank der Änderungsanträge, die deutlich machen, dass kleine und Mikroplattformen vom Anwendungsbereich der Richtlinie ausgenommen werden. Auf der anderen Seite müssen Internet-Giganten wie Facebook oder Youtube fuer Inhalte bezahlen, wenn sie die Arbeit von Künstlern und Journalisten nutzen, erklärt Onet. Das EP betont, dass viele der Änderungen darauf abzielen, dass Künstler, insbesondere Musiker oder Drehbuchautoren sowie Nachrichtenverleger und Journalisten für ihre Arbeit bezahlt werden, wenn andere sie nutzen. Die polnischen Europaabgeordneten waren in dieser Frage stark gespalten. Die PO ist der Meinung, dass die im Plenarsaal des EP getroffenen Entscheidungen den Internetnutzern zugutekommen. Der Europaabgeordnete Tomasz Poręba der PiS sagte auf einer Konferenz in Straßburg, dass das Parlament am Mittwoch für sehr gravierende Einschränkungen des freien Internetzugangs gestimmt hat, weshalb die Partei Recht und Gerechtigkeit gegen diesen Vorschlag gestimmt hat.

Das Europäische Parlament hat den Richtlinienentwurf zum Urheberrecht im Internet unterstützt. EU-Abgeordnete der Bürgerplattform stimmten dafür, Abgeordnete der Recht und Gerechtigkeit stimmten dagegen.


Onet.pl: EU-Parlament stimmt für Urheberrechtsreform. PO stimmt dafür, PiS dagegenHeute befassen ich alle polnischen Medien mit der EU-Debatte zum Urheberrecht und der Stellungnahme polnischer Parteien zum Streitpunkt. Die neue Richtlinie soll die Regeln für die Veröffentlichung und Überwachung von Inhalten im Internet ändern. Die neuen Richtlinien waren seit Anfang an umstritten, schreibt das Online-Blatt Onet.pl. Gegner dieser Regelungen warnen demnach vor Online-Zensur und dem Ende der Online-Freiheit, doch die Befürworter weisen darauf hin, dass Gesetzesänderungen notwendig sind, um die Urheber zu schützen und die Gesetzgebung der Realität anzupassen. Die EU-Abstimmung war der zweite Ansatz zur Gesetzesänderungen. Diesmal wurde eine Mehrheit für den Vorschlag gefunden, vor allem dank der Änderungsanträge, die deutlich machen, dass kleine und Mikroplattformen vom Anwendungsbereich der Richtlinie ausgenommen werden. Auf der anderen Seite müssen Internet-Giganten wie Facebook oder Youtube für Inhalte bezahlen, wenn sie die Arbeit von Künstlern und Journalisten nutzen, erklärt Onet. Das EP betont, dass viele der Änderungen darauf abzielen, dass Künstler, insbesondere Musiker oder Drehbuchautoren sowie Nachrichtenverleger und Journalisten für ihre Arbeit bezahlt werden, wenn andere sie nutzen. Die polnischen Europaabgeordneten waren in dieser Frage stark gespalten. Die PO ist der Meinung, dass die im Plenarsaal des EP getroffenen Entscheidungen den Internetnutzern zugutekommen. Der Europaabgeordnete Tomasz Poręba der PiS sagte auf einer Konferenz in Straßburg, dass das Parlament am Mittwoch für sehr gravierende Einschränkungen des freien Internetzugangs gestimmt hat, weshalb die Partei Recht und Gerechtigkeit gegen diesen Vorschlag gestimmt hat.

ps

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