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Regierung verteidigt den Präsidenten

PR dla Zagranicy
Jakub Kukla Jakub Kukla 13.09.2018 10:28
Die angebliche Kritik des Präsidenten an der Europäischen Union betrachte die Vizepremierministerin Beata Szydło als eine Manipulation.
Vizepremier Beata SzydłoVizepremier Beata SzydłoP. Tracz / KPRM (Public Domain)

Die angebliche Kritik des Präsidenten an der Europäischen Union betrachte die Vizepremierministerin Beata Szydło als eine Manipulation. In einem Gespräch mit dem öffentlichen Fernsehsender TVP 1 sagt die Politikerin, Dudas Beschreibung einer imaginären Gemeinschaft habe sich nicht auf die EU bezogen:

“Ich habe den Eindruck, dass man die Aussage des Präsidenten verkehrt verstanden hat. Polen braucht die EU, genauso wie die EU Polen braucht.“

Beata Szydło bekräftigte zugleich, dass es keinen Plan gäbe, Polen aus der Europäischen Union auszuführen.

Anfang dieser Woche hat Präsident Andrzej Duda hat bei einem Treffen mit Einwohnern der Stadt Leżajsk in Südostpolen die umstrittenen Justizreformen der PiS-Regierung verteidigt. Polen habe das Recht zur Selbstbestimmung, sagte Duda während des Treffens im Hinblick auf Kritik aus dem Ausland. Der Politiker sprach dabei von einer “imaginären Gemeinschaft” die für Polen nutzlos sei. Während des Treffens bekräftigte Duda den Willen des PiS-Lagers, den aktuellen Kurs fortzusetzen.

pap/kk/kl

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