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Konflikt um die Geschichte: Duda trifft Poroschenko in Brüssel

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 10.07.2018 12:10
Beim morgigen NATO-Gipfel in Brüssel trifft sich Staatspräsident Andrzej Duda mit seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko. EU-Ratschef Donald Tusk appelliert um eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen.
FOTO: PAP/EPA

Beim morgigen NATO-Gipfel in Brüssel trifft sich Staatspräsident Andrzej Duda mit seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroszenko. Darüber informiert auf Twitter die Präsidialkanzlei. Am Dienstag hatte EU-Ratschef Donald Tusk am Rande des EU-Ukraine-Gipfels um einen Neustart in den bilateralen Beziehungen appelliert. "Die Unabhängigkeit der Ukraine und die Sicherheit Polens sowie der ganzen Region hängen in hohem Maße von den Beziehungen zwischen Kiev und Warschau ab. Die letzten Spannungen zeigen, dass nicht alle ihre Hausaufgaben in Geschichtspolitik gemacht haben. Nur volle Solidarität zwischen der Ukraine und Polen kann uns in Zukunft von einer Wiederholung der tragischen Geschichte schützen. Am Konflikt zwischen unseren Ländern können nur unsere Gegner oder politische Narren interessiert sein.
Experten weisen darauf hin, dass die Ereignisse der letzten Tage die Spannungen um die Geschichte zwischen Polen und der Ukraine bestätigen. Beide Staaten haben separate Gedenkfeierlichkeiten zur Würdigung der Opfer der Massaker von Wolhynien organisiert, bei denen in den Jahren 1943-44 zwischen 100 und 200 Tausend Polen von ukrainischen Nationalisten ermordet wurden. Die ukrainische Seite hat die Feierlichkeiten am Freitag vor dem 75. Jahrestag der Ereignisse von damals organisiert. Während Staatspräsident Andrzej Duda am Sonntag auf dem Friedhof im ukrainischen Ołyka die Ermordeten Polen würdigte, erinnerte Petro Poroschenko im ostpolnischen Sahryn, wo 1944 in einer Aktion der polnischen Heimatarmee einige hundert Ukrainer ermordet worden waren.

Beim morgigen NATO-Gipfel in Brüssel trifft sich Staatspräsident Andrzej Duda mit seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko. Darüber informiert auf Twitter die Präsidialkanzlei. Am Dienstag hatte EU-Ratschef Donald Tusk am Rande des EU-Ukraine-Gipfels um einen Neustart in den bilateralen Beziehungen appelliert. "Die Unabhängigkeit der Ukraine und die Sicherheit Polens sowie der ganzen Region hängen in hohem Maße von den Beziehungen zwischen Kiev und Warschau ab. Die letzten Spannungen zeigen, dass nicht alle ihre Hausaufgaben in Geschichtspolitik gemacht haben. Nur volle Solidarität zwischen der Ukraine und Polen kann uns in Zukunft von einer Wiederholung der tragischen Geschichte schützen. Am Konflikt zwischen unseren Ländern können nur unsere Gegner oder politische Narren interessiert sein. Experten weisen darauf hin, dass die Ereignisse der letzten Tage die Spannungen um die Geschichte zwischen Polen und der Ukraine bestätigen. Beide Staaten haben separate Gedenkfeierlichkeiten zur Würdigung der Opfer der Massaker von Wolhynien organisiert, bei denen in den Jahren 1943-44 zwischen 100 und 200 Tausend Polen von ukrainischen Nationalisten ermordet wurden. Die ukrainische Seite hat die Feierlichkeiten am Freitag vor dem 75. Jahrestag der Ereignisse von damals organisiert. Während Staatspräsident Andrzej Duda am Sonntag auf dem Friedhof im ukrainischen Ołyka die Ermordeten Polen würdigte, erinnerte Petro Poroschenko im ostpolnischen Sahryn, wo 1944 in einer Aktion der polnischen Heimatarmee einige hundert Ukrainer ermordet worden waren.

IAR/adn

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