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Charles Merrill, bescheidener Millionär und Philanthrop verstorben

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 05.12.2017 14:00
Er verstarb im Krankenhaus im südpolnischen Nowy Sącz.
commons.wikimedia.org/Public Domain

Am 29. November 2017 ist Charles Merrill, Sohn und Erbe des Gründers einer der größten Investitionsbanken der Welt, Merrill Lynch, im Krankenhaus im südpolnischen Nowy Sącz gestorben. Er war Schriftsteller, Lehrer, Freund von Czesław Miłosz, ein Freund und Mentor von Kindern, denen er half Talente zu wecken, meldet das Internetportal für Finanzen money.pl.

Der Millionär und Philanthrop wurde 1920 geboren. Sein Leben teilte er zwischen Boston und Nowy Sącz. In den Vereinigten Staaten war er als Pionier im Kampf gegen die Rassentrennung in den Schulen bekannt. Dank der Lektüre der Sienkiewicz-Trilogie began er sich für die polnische Geschichte zu interessieren. Er kam im Sommer 1939 zum ersten Mal nach Polen. Von diesem Besuch an soll Polen zu seiner zweiten Heimat geworden sein.

Jahrzehnte lang unterstützte er finanziell nichtstaatliche Organisationen, die sich für Demokratie, Toleranz und Menschenrechte einsetzten, sowie Provinzschulen in den Ländern Mittel- und Osteuropas.

Im Jahr 2002 erhielt er den Verdienstordens der Republik Polen - die höchste Auszeichnung für Ausländer, die einen herausragenden Beitrag zur Zusammenarbeit Polens mit anderen Ländern und Nationen geleistet haben, berichtet das Finanzportal money.pl

money.pl/ps

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