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Szydło: Gute Verständigung zwischen Warschau und Berlin

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 21.04.2017 12:33
Polens Premierministerin Beata Szydło betont die Wichtigkeit der deutsch-polnischen Beziehungen in einem Gastbeitrag für die FAZ.
PAP/Radek Pietruszka

Europas Zukunft hängt von „der guten Verständigung zwischen Warschau und Berlin“ ab, schrieb in ihrem Gastbeitrag die polnische Premierministerin Beata Szydło für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Freitagsausgabe).

Szydło bekennt sich in ihrem Zeitungskommentar ausdrücklich zu einer starken EU. Doch müssten EU-Entscheidungen die polnischen Interessen berücksichtigen. "Nur dann werden wir uns nicht der immer größer werdenden Gruppe der Länder und Nationen anschließen, die immer größere Zweifel am Projekt Europa hegen."

Die Politikerin geht ebenfalls auf die guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Polen und Deutschland ein. Der deutsche Handel mit Polen sei mehr als doppelt so groß wie der mit Russland, betont Szydło. Doch man dürfe "nicht vergessen, dass beinahe 80 Prozent der EU-Gelder, die im Rahmen der Kohäsionspolitik in Mitteleuropa ausgegeben werden, an die Nettozahler, vor allem Deutschland, zurückfließen".

faz/jc

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