Ferienort Leba verschenkt seinen Sand
PR dla Zagranicy
Markus Nowak
30.07.2012 12:20
Wind und Wellen bringen ständig Sand-Nachschub aus der Ostsee. Stadtrat will nun Sand - auch in großen Mengen - verschenken.
Warschau. Das Ostseebad Leba hat wie fast jede Stadt an der Küste auch Sand am Meer. Sogar zu viel Sand. Wind und Wellen bringen ständig Nachschub aus der Ostsee. Die Folge: Der Hafen droht zu versanden. Der Stadtrat hat deshalb zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen: Urlauber dürfen sich am Strand nun ganz offiziell und kostenlos bedienen und Sand mit nach Hause nehmen.
Dabei ist das Abfüllen nicht nur einer kleinen Flasche ganz legal, sondern gleich eine ganze Wagenladung. Wer also einen Anhänger mitnimmt, kann sich zu Hause seinen kleinen Privatstrand aus feinstem Ostseesand anlegen. Auch Städte, die Sand für Spielplätze oder Beachvolleyballfelder benötigen, dürfen zulangen.
Leba ist in Polen auch bekannt, da sich vor der Haustür des beliebten Ostseebades bis zu 50 Meter hohe Wanderdünen auftürmen. Die Region trägt deshalb auch den Beinamen „polnische Sahara“.
DPA/mn
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