Weitere Echos der kontroversen BBC-Reportage zur EM2012
PR dla Zagranicy
Adam de Nisau Adam de Nisau
30.05.2012 13:20
In dem Bericht hatte der britische Fernsehsender vor rassistischen Übergriffen in den beiden Gastgeberländern gewarnt.
Warszawa/Warschau. Weitere Echos der kontroversen BBC-Reportage über Polen und die Ukraine. In dem Bericht hatte der britische Fernsehsender vor rassistischen Übergriffen in den beiden Gastgeberländern gewarnt. „Rassismus ist keine polnische Erscheinung. Niemand, der zur EM kommt, wird in irgendeiner Weise bedroht“, versicherte in einer Reaktion auf die Reportage der polnische Regierungschef Donald Tusk. Ängste vor fremdenfeindlichen Übergriffen seien überflüssig. „Wir hatten noch nie einen rassistischen Zwischenfall, der durch englische Besucher gemeldet wurde.“
Jedes Wochenende seien tausende Touristen im südpolnischen Krakau unterwegs, in dem auch die englische Nationalmannschaft ihr Quartier hat. Präsidentenberater Tomasz Nałęcz rief die BBC zu einer redlichen und objektiven Berichterstattung über die Euro 2012 auf. „Ich zähle darauf, dass dieser renommierte britische Fernsehsender ausgewogen über die EM 2012 berichtet und dass in einer zusammenfassenden Reportage von den Europameisterschaften keine rassistischen Übergriffe gezeigt werden müssen.“
iar/adn
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