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Balcerowicz mahnt Reformen an

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 28.05.2012 12:09
EU-Gelder reichen nicht für die wirtschaftliche Entwicklung Polens, glaubt der Ökonom Leszek Balcerowicz.
Leszek Balcerowicz, photo: PAPLeszek Balcerowicz, photo: PAP

Warschau. Der ehemalige Chef der polnischen Notenbank NBP und Vater des Übergangs der polnischen Plan- in die Marktwirtschaft, Leszek Balcerowicz, mahnt Wirtschaftsreformen an. Seiner Meinung nach, könne die Wirtschaft Polens nur wachsen, wenn tiefgreifende Reformen durchgeführt werden. Im Polnischen Rundfunk sagte er: „Jegliche EU-Mittel, also Geld von außen, können in keinem Fall günstige Umstände für ehrliche Arbeit und Unternehmergeist ersetzen. Wenn es uns daran gelegen ist – und ich bin der Meinung, den meisten Menschen liegt etwas daran – dann sollten wir so schnell wie möglich dafür sorgen, dass unser Lebensstandard dem des Westens entspricht.”

Morgen beginnen in Brüssel Gespräche über den Budgetvorschlag der EU-Kommission für 2013 und den mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2014–2020, der voraussichtlich dieses Jahr verabschiedet werden soll.

IAR/mn

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